Kunstfabrik

Bachelorarbeit
Herausgeber Heinz J. Vetter WS 14/15

Ausgehend von der Intension, die Darmstädter Künstlerkolonie wieder zu beleben, greift das Konzept der KUNSTFABRIK den Gedanken auf, die Künste zu fördern und Kunstwerke zu schaffen. Die Erweiterung der Künstlerkolonie entsteht in Verlängerung der Künstler-Achse und den bestehenden Gebäuden der vorhandenen Kolonie.

ÖFFENTLICHER PLATZ
Die Kernidee der KUNSTFABRIK ist es, einen öffentlichen Platz zu schaffen, wo Kunst und deren Entstehungsweg auf Kunstinteressierte trifft. Dieser Platz wird durch das Ausstellungsgebäude auf der einen und durch das Ateliergebäude auf der anderen Seite räumlich begrenzt. So in den Blickpunkt gerückt erfüllt dieser öffentliche Platz die ideale Möglichkeit  zur Ausstellung von großformatigen Kunstwerken, Raum für künstlerische Darbietungen und Aktionen oder einfach nur zum Genuss der Kunst und deren Wirkung.

Um die Kunst näher zum Bürger zubringen, wird das Raumprogramm durch einen Workshop-Raum  indem Kunstkurse für Interessierte oder Workshops für jedermann stattfinden können, ergänzt.

FLEXIBLES ARBEITEN
Die Ateliers der Künstler haben einen Werkhof, der die großflächige Belichtung zusätzlich zu den Sheddächern zum Norden, ermöglicht. Das Atelier und der Werkhof lassen sich ohne Lichtverlust durch Klappläden vom öffentlichen Platz bei Bedarf abschotten. Der Künstler kann verschiedene Zonen im inneren des Ateliers flexibel durch ein Schiebe-Element einteilen.

PRIVATES WOHNEN
Der Wohn-Riegel als privates Element wird vom Boden abgelöst und öffnet den Raumfluss vom öffentlichen Platz in den Park. Durch Holzlamellen sind die Fenster zum Patz von unten betrachtet blickdicht und zum Park hin lassen sie sich großflächig durch Klappläden öffnen. Zusätzlich erhält die Wohnung, vor fremden Blicken geschützt,  Sonnenlicht durch einen separaten Innenhof.

Kunstfabrik_Plaene (PDF)

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